Unsere Gruppe, Schüler:innen aus der 1A und 1B, fuhr in Begleitung von Prof. Martini und Trompedeller mit dem Bus nach Waidbruck, wo wir in den Zug nach Brixen umstiegen. Zu Fuß gingen wir zum Pharmaziemuseum in die Nähe der Adlerbrücke. Dort erwartete uns schon Sonja, die uns alles erklärte.
Als wir ins Museum hineingingen, sahen wir, dass der Boden des Hofes geneigt war, denn im Mittelalter trat der Eisack oft über die Ufer. So konnte das Wasser einfach durchfließen. Im Museum durften wir Zweiergruppen bilden. Jede Gruppe bekam ein Foto mit einem unterschiedlichen Objekt drauf und wir mussten es im Museum suchen. Wenn wir es gefunden hatten, bekamen wir eine Erklärung für das Objekt. Das war sehr toll. Danach erklärte uns Sonja, unsere Führerin, dass früher ein Apotheker nur jedes halbe Jahr einen Rieseneinkauf machte. Um zu prüfen, dass die Produkte, die er einkaufte, auch gut waren, hatte er stets ein kleines Mikroskop in der Jackentasche. Wir haben über die Medizin von früher bis heute erfahren. Wir bekamen Informationen, wie früher Medizinen hergestellt wurden und was bei Krankheiten helfen sollte. Dabei wurden auch kuriose Dinge wie Krebsaugen und Nierensteine von Ziegen verwendet. Anderes wie Süßwurzeln wird auch heute noch verwendet, zum Beispiel für Lakritze. Von dieser Wurzel durften wir auch probieren. Sonja zeigte uns auch das Pillenbrett, ein Gerät aus Holz mit Querrillen, mit dem man kleine Pillen herstellte.
Das Museum und die Führung waren sehr interessant. Nach dem Museumsbesuch schauten wir uns noch die Altstadt von Brixen mit den Lauben an und auch das war interessant. Wir besichtigten den Dom und die Hofburg mit dem großen Wassergraben von außen. Dann mussten wir uns auf den Heimweg machen.